Die SPD lässt sich vom Feuer an ihrer Stadtfesthütte nicht unterkriegen!

 
Foto: SPD Barsinghausen
 

Weil ein bisher unbekannter Täter in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer an einigen Stadtfesthütten gelegt hatte, konnte die SPD Barsinghausen, deren Stand unter anderem betroffen war, in diesem Jahr nicht mit einem eigenen Stand auf dem Stadtfest vertreten sein.

 

Zwar hätte die Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative (BBI) den Stand noch kurzfristig austauschen können, doch leider waren bereits ein Großteil des Materials und des Weinangebotes in den Stand gebracht worden, welche so kurzfristig nicht ersetzt werden konnten.

Dennoch ließ sich die SPD Barsinghausen davon nicht unterkriegen. Spontan trafen sich am Samstagabend die Mitglieder, die ansonsten den Standdienst übernommen hätten, am Parteibüro. Dort wurden Teile der Waren verzehrt, die nicht den Flammen zum Opfer fielen. Zudem wurden Spenden gesammelt, um die erheblichen finanziellen Verluste zu verringern. Die stellvertretende Vorsitzende und Landtagsabgeordnete, Claudia Schüßler, lobt: „Wir haben hier in Barsinghausen eine tolle Stadtgesellschaft, die sich von so einem Anschlag auf dieses Fest der Freude nicht die Laune verderben lässt. Hoffentlich führen die Ermittlungen der Polizei schnell zu einem Erfolg, damit man künftig vor solchem Vandalismus geschützt ist.“

Der Ortsvereinsvorsitzende Reinhard Dobelmann freute sich über die viele Resonanz aus der Bevölkerung, die den SPD-Stand vermisste: „ Bei so viel positivem Feedback ist es ja fast schon verpflichtend, dass wir im kommenden Jahr wieder mit einem eigenen Stand am Stadtfest teilnehmen!“ Zudem dankte er den Kameradinnen und Kammeraden der Feuerwehr, die durch ihren Einsatz schlimmeres verhinderten, sowie der BBI und der IG Stadtfest für ihren Einsatz.

Anschließend gingen die Mitglieder gemeinsam auf das Stadtfest. Am „Saftladen“ der Gruppe 77, welche neben der SPD auch vom Feuer betroffen war, wurde gemeinsam gegessen, Saft getrunken und gefeiert, bis sich die Gruppe allmählich auflöste und die Mitglieder sich unter die anderen Besucher des Stadtfestes mischten.