Barsinghäuser SPD übt den Schulterschluss

Ortsverein drängt auf verstärkte öffentlichkeitsfähige Kampagnen / "Gemeinsam Politik vor Ort" Barsinghausen (bri). Im Schulterschluss mit den umliegenden Ortsvereinen möchte die SPD Barsinghausen die Zukunft der Partei gestalten. Zu einem Gedankenaustauschüber die Zukunft der SPD hatte der Vorsitzende Bernd Gronenberg nicht nur die Mitglieder des SPD-Ortsvereins sowie den Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch und den Landtagsabgeordneten Heinrich Aller in die Waschkaue eingeladen, sondern auch die Ortsvereine Wunstorf, Garbsen, Seelze und Wennigsen. Zwar nahmen nur die Wennigser an dem Treffen teil, trotzdem baut Gronenberg auf Zusammenarbeit. "Wir müssen gemeinsam Politik vor Ort machen und die Bürger wieder für die politische Mitarbeit begeistern", machte Gronenberg deutlich. Schließlich gebe es genug Themen, die die Bürger in den Kommunen beschäftigten. Doch trotz dieser aktuellen Themen und hervorragender kompetenter Leute sei es der SPD in der Vergangenheit nicht gelungen, die Wähler zu motivieren.

Problematisch ist laut Gronenberg derzeit auch die Umstrukturierung der Partei. So wird auf dem Landesparteitag am 21. Juni die Auflösung der Bezirke beantragt. "Die geplanten neuen Strukturierungen führen zurzeit zu Auseinandersetzungen, sie dürfen jedoch nicht die Arbeit einschränken", machte Gronenberg deutlich. Im Gegenteil, die SPD müsse jetzt mit guten Kampagnen und einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit ihre Themenpublik machen. Schließlich stünden im nächsten Jahr die Europa- und die Bundestagswahl an.

© Deister-Leine-Zeitung, 13.06.2008