Basche auf eine einheitliche Linie bringen

Stadtmarketingmanagerin informiert sichüber Wünsche der SPD-Fraktion Barsinghausen (fb). Was ist Barsinghausen? Und wie möchte sich die Stadt nach außen darstellen? Ist es nun die Stadt am Deister oder die Stadt mit dem Besucherbergwerk? Oder doch eher die Stadt des Niedersächsischen Fußballs? Mit dieser Art Fragen beschäftigt sich seit gut vier Wochen Stadtmarketingmanagerin Astrid Eblenkamp. Um einen besseren Einblick in die Wünsche der SPD-Fraktion zu bekommen und diese in ein passendes Konzept für die Deisterstadt einzubeziehen, kam sie am Montagabend mit einigen SPD-Vertretern sowie dem Ortsvereinsvorstand zu einer Informationsveranstaltung in der Waschkaue II zusammen.

Als Schwerpunkte kamen Bereiche wie Kulturelles, Innenstadtsanierung, Naherholung und Tourismus aber auch Warenwirtschaft oder Hochtechnologiestandort zur Sprache. Auch das reichhaltige Bildungsangebot mit allen Schulzweigen sowie der Calenberger Volkshochschule wurde in die Diskussion miteinbezogen. "Stadtmarketing ist sehr umfangreich. Ich muss erst viele Vorschläge und Anregungen sammeln, sehen, wer was macht und dann sortieren, was davon machbar ist", so Eblenkamp.

Besonderen Nachholbedarf sieht sie beim Selbstverständnis der Bürger zur Stadt sowie bei der Stadt selbst: "Es müssen sich alle auf eine einheitliche Linie einschwören, die dann umgesetzt wird." Bereits einheitliche Öffnungszeiten oder Schaufenster könnten hierbei für mehr Gemeinschaft förderlich sein.

Eblenkamp, deren Stelle vorerst auf zwei Jahre befristet ist, möchte schnellstmöglich mit weiteren Verbänden und Vereinen in Kontakt treten, um auch deren Wünschen und Vorstellungen gerecht werden zu können. Ein enger Kontakt zum Centrum sowie einigen lokalen Organisationen besteht bereits.

Doch auch mit den Deisteranliegergemeinden möchte sie ins Gespräch kommen. "Der Ansatz gemeinschaftlicher Projekte rund um den Deister wie der Radwanderweg Deisterkreisel oder der Anfang April durchgeführte Deistertag sind ein guter Ansatz für eine Deisterregion", meint Eblenkamp.

© Deister-Leine-Zeitung, 21.05.2008