Gleichstellung von Frauen in der Stadt Barsinghausen

Die SPD- Fraktion möchte den Anteil von Frauen in den Führungsgremien der Stadt Barsinghausen und der städtischen Gesellschaften in den kommenden Jahren erhöhen und regt daher an, dem Rat eine Selbstverpflichtung bei der Besetzung von Ausschuss- und Aufsichtsgremien zu empfehlen."Die SPD- Fraktion hat geht bereits jetzt mit gutem Bespiel voran," erläutert Fraktionsvorsitzende Kerstin Beckmann, "Mit Fraktionsvorsitz, stellvertretender Bürgermeisterin und stellvertretender Ratsvorsitzender hat unsere Fraktion die drei Spitzenpositionen mit Frauen besetzt."Gleichwohl ist die Gesamtlage ernüchternd. Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen unzureichend vertreten. Entscheidung werden de Facto ohne oder zumindest unter unzureichender Mitwirkung weiblicher Repräsentanten der Bevölkerung und deren Sichtweise getroffen.In der laufenden 16. Wahlperiode gibt es im Verwaltungsausschuss von den elf Mitgliedern drei Frauen, wobei die CDU/ FDP-Gruppe keine Frau in den VA entsandt hat (SPD zwei, Grüne eine). Im Aufsichtsrat der Stadtwerke Barsinghausen und der Stadtentwicklungsgesellschaft Barsinghausen sitzen in dieser Periode keine Frauen. Auch im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Barsinghausen sind Frauen massiv unterrepräsentiert."Angesichts der öffentlich geführten Diskussion um Quoten in Aufsichtsräten oder Selbstverpflichtungen der Wirtschaft, sollte die Politik in den Bereichen, die sie originär selbst bestimmen kann handeln und mit gutem Beispiel voran gehen, fordert Kerstin Beckmann.Für die SPD ist es unabdingbar, dass durch politische Beschlussfassung und, soweit möglich, durch entsprechende rechtliche Regelungen sichergestellt wird, dass die Beteiligung von Frauen in der kommenden Periode des Rates der Stadt Barsinghausen gestärkt wird.




Atomaustieg konkret

Der Antrag der SPD-Fraktion "Atomaustieg konkret" geht auf die von Dr. Härdrich in der Mitgliederversammlung der SPD angeregte Diskussion zurück.

Die Stadtverwaltung hat bereits mit mehreren Interessenten Gespräche über die auslaufende Stromkonzession geführt. "Wir sind der Auffassung, dass es einer konkreten Positionierung des Rates unserer Stadt bedarf, um bereits zu diesem Zeitpunkt die Vorbereitung einer Entscheidung in die richtigen Bahnen zu lenken. Die SPD Fraktion möchte keine Abschlüsse mit einem kernkraftwerksbetreibenden Konzern tätigen. Verhandlungen in diese Richtung sind aus unserer Sicht daher definitiv entbehrlich," so
Kerstin Beckmann.

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